,,Mhmm Leberkäse!’’

Paul (20), Aaron (22), Theresa (22), Lenny – Studierende – Zentrum – 1. Stock in einem Stadthaus – ca. 140 qm – 4 Zimmer, Küche, Bad, WC

Zu Beginn waren nur Aaron und Paul zum Interview anwesend. Lenny konnte leider nicht da sein!

 


Theresa, Aaron und Paul im Hausflur. Die Bildidee kommt von Aaron!

 

1. Wie seid ihr zu dieser Wohnung gekommen?

Aaron: Ich war damals in einem Wohnheim und hab’ schnell gemerkt, dass das nix für mich ist. Als ich mich dazu entschieden hab’ in eine WG zu ziehen war ich relativ spät dran. Ich hab’ mich dann bei 7 WGs beworben. In der ersten waren die Bewohner alle schon 30 und es war total dreckig. Die zweite WG war dann diese hier und das hat gepasst wie die Faust auf’s Auge! Lenny hat mir dann am gleichen Abend sofort zugesagt. Jetzt wohne ich seit einem Jahr hier.

 

 

2. Paul, dich kennen wir ja schon aus einer WG in St. Georgen.
Warum hast du dich dazu entschieden umzuziehen?

Paul: Ich wollte einfach zentraler wohnen. Ich arbeite in der Stadt und von hier aus hat man es auch nicht so weit bis zur Uni. Den Aaron hab’ ich über einen gemeinsamen Freund kennengelernt und da hier vor einem Monat ein Zimmer frei geworden ist hat das gepasst. Hier hab’ ich auch einfach ein bisschen mehr Platz.

 


Die Kaffeemaschine ist besonders wichtig.

 

3. Wo verbringt ihr die meiste Zeit, wenn ihr in der Wohnung seid?

Paul: Eigentlich immer abwechselnd in unseren Zimmern. (lacht) Wir hocken oft bei mir auf der Couch rum.

Aaron: Es kommt auch immer drauf an, ob Freunde da sind oder nicht. Da wechselt das immer `n bisschen zwischen den Zimmern. Wir sitzen auch ab und zu bei Lenny und zocken alle zusammen. Bei der Theresa waren wir bis jetzt selten, weil sie grade erst das Zimmer gewechselt hat.
Wir wollen demnächst noch den Flur renovieren. Das wird dann ein bisschen wie ein Aufenthaltsraum mit Couch und Fernseher.

 


Pauls Zimmer ist minimalistisch eingerichtet!

 


Aarons Zimmer liegt direkt über der Metzgerei, hier riecht es am stärksten nach Leberkäse.

 


Theresa wohnt schon am längsten in der WG.

 

4. Würdet ihr euer WG-Leben beschreiben?

Aaron: Wenn jemand seine Ruhe haben will, dann bekommt er die auch. Auf der anderen Seite machen wir aber auch gerne was zusammen.

Paul: Vor allem Aaron und ich unternehmen viel, weil wir uns schon etwas länger kennen.

Aaron: Ja, ich bin auch der Einzige, der hier keine Ruhe hat. Paul rennt immer in mein Zimmer ohne anzuklopfen! (lacht) Schreibt das auf jeden Fall mit auf!

Paul: Ich überleg mir schon auch noch was gegen dich … trotzdem is’ es sehr familiär in der WG. Man hat oft Leute da, trinkt Kaffee oder geht in die Stadt.

Aaron: Wenn noch Kaffee da ist … (sieht Paul an)

 


Paul und Aaron kümmern sich um eine stilvolle Inneneinrichtung.

 

5. Was findet ihr an eurer Wohnung besonders?

Paul: Die Dachterrasse! Das hat man in der Stadt echt selten.

Aaron: Also was glaub ich keine andere WG hat ist ein Bad, das aus drei Zimmern besteht! Ein Wäsche-Foyer (lacht), das Klo und dann das eigentliche Bad … inklusive Couch!

Paul: Wir haben unten auch einen Vorraum in dem man mal schnell eine rauchen kann. Bäcker, Metzger und die meisten Bars haben wir auch in unmittelbarer Nähe.

 


Aaron betreibt nicht nur E-Sport.

 

Theresa betritt in diesem Moment die Wohnung und nimmt am Interview teil.

 

6. Was ist euer wichtigster Gegenstand?

Theresa: Spülmaschine oder Waschmaschine! Mein Freund hat keine Waschmaschine und muss jedes Mal in ´nen Waschsalon gehen. Das ist schon ziemlich scheiße … und kochen ohne Spülmaschine macht auch nicht so viel Spaß.

Aaron: Ich hätte ´nen Gegenstand, der mir hier fehlt: Ein Schlüssel für’s Zimmer!

Theresa: Ich hab’ einen! Aber mir persönlich fehlt ein Balkon …

Aaron: Die Couch im Bad find ich auch wichtig. Da hab’ ich schon den ein oder anderen Rausch ausgeschlafen (lacht). Das ist fast wichtiger als die Waschmaschine! Ich hoffe, dass du das auch mal erlebst Paul … anstatt immer in mein Zimmer zu rennen! (beide lachen)

 

 

7. Was hasst ihr an eurer Wohnung?

Paul: Hm … für mich gibt’s da nichts.

Aaron: Das mit meinem Zimmer ist ein Fluch und ein Segen. Ich wohne über einem Metzger und der Geruch zieht immer ziemlich stark nach oben. Manchmal wenn ich ´nen Kater hab und aufwache, dann riech ich das und denk mir so: ,,Boah, jetzt runter und frühstücken!’’. Da ist das echt super! Aber an anderen Tagen wach ich auf und denk mir: ,,Nee … echt ned!’’.

Theresa: Ich würde sagen unser Fluch sind die hellhörigen Wände.

Paul: Stimmt! Vor allem wenn Aaron und Lenny zocken. Ich hab das Zimmer zwischen den beiden und denke immer einer stirbt!

Aaron: Tun wir auch! (lachen)

 


Der große Flur wird im Moment noch umgestaltet um später als Aufenthaltsraum genutzt werden zu können!

 

8. Theresa, wie war das WG-Leben bevor die Jungs eingezogen sind?

Theresa: Als ich hier vor 2 Jahren eingezogen bin waren meine Mitbewohner alle ein ganzes Stück älter als ich. Die waren dann wie Eltern für mich. Wir haben viel zusammen gekocht und meine Mitbewohnerin hat mir morgens oft die Haare geflochten (lacht). Jetzt bin ich diejenige, die den Jungs sagt, wenn es mal wieder Zeit wird zu putzen. Da leg’ ich viel wert drauf!

 


Aaron nimmt auch immer wieder an E-Sports-Wettbewerben teil.

 


Die Musikanlage hat Aaron von seinem Vater vererbt bekommen!

 

9. Was würdet ihr an Bayreuth ändern wollen?

Aaron: Ich bin vom Land. Da gibt es mehr Kühe als Menschen und daher ist Bayreuth optimal (lacht) … Nee, Quatsch. Mein Bruder hat hier schon studiert und so hat ich den ersten Kontakt zu dieser Weltmetropole. Da ich Eishockeyfan bin würd’ ich mir wünschen, dass der EHC in die 1. Liga aufsteigt! Ansonsten bin ich absolut zufrieden.

Theresa: Ich mag Bayreuth nicht so gerne. Es ist einfach viel zu klein für mich. Man kann immer nur in die gleichen Bars gehen und die gleichen Veranstaltungen besuchen. Ich studiere schon länger hier da fällt das schon sehr auf.

 


Hier wird auch mal der Rausch vom Vorabend ausgeschlafen…

 

10. Habt ihr abschließend einen Tipp für alle Erstis, die gerade neu in Bayreuth angekommen sind? 

Paul: Die sollen nachts nicht immer so lange vor unserem Haus stehen und rumplärren!

Aaron: Kann ich da was anhängen? Wenn die Leute vor unserem Fenster feiern, dann sollen sie sich vom Paul nicht verscheuchen lassen. Weil meistens schreit er aus meinem Fenster runter und ich darf das dann wieder ausbaden. Er ist nämlich nur so mutig, wenn er drei Meter über den Erstis steht!

(lachen)

 

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