,,Es lebe der Sport’’

Niklas (19), Yannik (19), Lars (19) – StudentenZentrum – 2. Stock in einer Stadtwohnungca. 100 qm – 5 Zimmer, Küche, Bad und Toilette


Lars, Niklas und Yannik im Wohnzimmer ihrer WG.

 

1. Habt ihr euch gekannt bevor ihr eingezogen seid ?

Lars: Ja, also wir spielen seit 5 Jahren zusammen Handball. Niklas und Yannik spielen schon etwas länger in einem Team.“

Niklas: „Yannik und ich spielen schon seit Kindesalter, seit wir 5 oder 6 Jahre alt waren, zusammen Handball. Der Lars ist dann etwas später dazu gekommen … aus der Oberpfalz.“ (lacht)

Yannik: „Niklas und meine Eltern kennen sich auch schon ewig, also eigentlich schon immer. Wir sind aber nicht zusammen auf die Schule gegangen, weil er ja irgendwo auf dem Land gewohnt hat!“ (lacht)

Niklas: „Da bin ich auch sehr froh drüber … dass ich ein Landkind war!“ (lacht)

Ein großer Flur führt zu den einzelnen Zimmern der WG.

 

2. Wie seid ihr denn nach Bayreuth gekommen oder kommt ihr aus der Stadt ?

Lars: „Also ich komme aus Weiden und übers Handballspielen bin ich nach Bayreuth gekommen. Da hat sich’s dann auch ergeben, dass ich hier studiere. Meinen Studiengang kann man nur in Köln und in Bayreuth studieren und dann war das für mich klar. Jetzt komm ich ins 2. Semester.“

Yannik: „Ich bin in Bayreuth geboren und dann auch hier geblieben. Ich bin auch an der Uni und studiere im 4. Semester BWL.“

Niklas: „Und ich komme aus Mistelgau. Und wie gesagt, ich bin froh drüber, dass ich meine Kindheit dort verbringen durfte. Aber ich glaube auch, dass es jetzt in meinem Alter auch schön ist, direkt in der Stadt zu wohnen. Das Feiern gehen und auch mit Handball bietet es sich an. Da wir ja jede Woche trainieren, ist es schwieriger immer von Mistelgau in die Stadt zu fahren. So bin ich in 15 Minuten an der Sporthalle.“

Das Badezimmer der WG.

 

3. Wie habt ihr die Wohnung eigentlich gefunden?

Yannik: „Wir haben zuerst nur Wohnungen übers Internet gesucht, aber leider hat davon keine gepasst. Die jetzige Wohnung haben wir zufällig in der Zeitung entdeckt. Da haben wir einfach hingeschrieben und sie letztendlich auch bekommen.“

Niklas: „Also die Story, wie wir sie bekommen haben, ist eigentlich ganz lustig. Der Besichtigungstermin lief so ab, dass wir uns oben die Wohnung angeschaut haben, während der Vermieter die Vormieterin ein bisschen wegen der Abschlussfete ermahnt hat. Uns hat er danach als sehr sympathisch empfunden, obwohl wir uns nicht wirklich unterhalten haben. Und zwei Wochen später hatten wir die Zusage.“

 

Lars‘ Zimmer

Yanniks Zimmer

Niklas‘ Zimmer 

 

4. Was ist denn euer wichtigster Gegenstand?

Lars: „Ich würde schon behaupten, dass es die Spülmaschine ist.“

Niklas: „Oh Gott! Sowas sag ich auf keinen Fall!“

(lachen)

Yannik: „Die Playstation?“

Niklas: „Ja, das muss ich ehrlich zugeben. Also für mich im Wartesemester ist die Playstation schon fast das wichtigste Objekt … oder auch der Kühlschrank mit dem kalten Bier!“ (lacht)

Die Spielkonsolen sind ein wichtiger Bestandteil der WG.

 

5. Wie kommt ihr eigentlich zu diesem Bierflaschen-Aufsteller im Wohnzimmer?

Lars: „Ich habe vor zwei Jahren noch in einer anderen WG gewohnt, die dann aufgelöst wurde und da habe ich dann die Flasche übernommen. Die WG bestand meistens aus Leuten, die auch in unserem Verein waren.“

Niklas: „Da haben auch unsere Trainer schon drin gewohnt. Also ist die Flasche schon circa drei Handballer-Generationen alt …“

Lars: „ … und wir führen das jetzt ein bisschen fort.“ (lacht)

Das Wohnzimmer der WG wird von einer großen Bierflasche geziert.

 

6. Was ist denn das Besondere an eurer Wohnung?

Lars: „Die Lage. Bei uns wollen immer alle schlafen.“ (lacht)

Niklas: „Die Entfernung zur Rosenau ist natürlich schon ein Trüffel!“

(lachen)

Yannik: „Und auch, dass unser Kühlschrank nicht in der Küche steht, sondern im Wohnzimmer.“

Niklas: „Besonders ist auch, dass in den meisten Fällen mindestens 20 Bier kalt gestellt sind.“

Yannik: „Bei uns gibt es auch die Regel, dass jeder Alkohol der hier reinkommt getrunken werden muss und auch nicht wieder aus der Wohnung raus darf.“ (lacht)

Bier!

 

7. Gibt es etwas, das ihr an eurer Wohnung nicht mögt?

Niklas: „Im 2. Stock zu wohnen ist mit den Einkäufen immer ein bisschen problematisch, aber ich denke wir sind noch so jung, dass wir das auch bewältigen können.“

Yannik: „Und wenn wir mal ein Auto da haben, ist es in der Stadt immer schwierig mit den Parkplätzen. Auf den meisten Stellplätzen muss man eben zahlen.“


„Handballer-Frühstück“


Geimeinsames WG-Abendessen.

 

8. Was ist das Verrückteste oder Schönste, das ihr hier erlebt habt?

Yannik: „Wir wohnen ja leider erst seit September hier …“

Niklas: „Also der größte Schreck, den ich hier erfahren habe war, als ich nachts mal ins Bad musste und Lars einfach mit einem Deo und einem Feuerzeug die größte Stichflamme in mein Zimmer gefeuert hat!“

Lars: „Das habe ich nur gemacht, weil er mich davor geärgert hat …“ (lacht)

Yannik: „Beim Vorglühen hatten wir auch immer so an die 5 bis 20 Leute hier, das war immer ganz cool.“

Niklas: „Also das Schönste war eigentlich vom Gefühl, als unsere Nachbarin gesagt hat, dass sie jetzt drei Wochen in den Urlaub fährt … da waren Yannik und Lars aber leider in der Klausurenphase, deswegen konnten wir das leider nicht so ausnutzen.“

Die Jungs sammeln alte Wandschilder, um ihr Wohnzimmer damit zu dekorieren.

 

9. Was gefällt euch an Bayreuth und würdet ihr hier bleiben wollen?

Lars: „Ich find’s zum Studieren ganz cool, weil die Stadt nicht allzu groß ist, man die meisten Leute doch irgendwie kennt und sich immer wieder trifft. Aber nach der Uni würde ich gerne auch mal in eine größere Stadt.“

Niklas: „An Bayreuth gefällt mir halt auch unser Verein und ich denke, dass das Handballspielen uns auch ein bisschen hier hält. Wir spielen ja schon seit der Kindheit und jetzt auch alle zusammen bei den Herren mit den gleichen Jungs, was ganz cool ist. Und man läuft hier halt über den Markt und kennt immer jemanden. Aber wie gesagt, irgendwann wird’s mich auch wegen dem Studium aus Bayreuth wegziehen, da man hier nicht Medizin studieren kann.“

Yannik: „Bei mir ist es ähnlich. Ich bin auch wegen dem Handball nach dem Abitur in Bayreuth geblieben. Ich habe mich auch nicht nach anderen Studienorten umgeguckt, weil es für mich eigentlich klar war, dass ich hierbleiben will. Nach dem Studium will ich bestimmt mal woanders hin, aber wohin genau weiß ich jetzt noch nicht.“


Die Küche haben sie sich zu dritt gekauft.

 

10. Würdet ihr euch als ,,klassische Jungs-WG’’ bezeichnen?

Niklas: „Würde ich nicht sagen. Also hier wohnt kein Mädchen, das macht uns natürlich schon zu einer Jungs-WG.“

Yannik: „Wir sind natürlich nicht die Ordentlichsten … also in den meisten Mädchen-WGs ist es bestimmt ordentlicher als hier, aber wir räumen schon auch auf.“

Niklas: „Jogginghosen tragen wir schon häufig, aber das liegt halt am Handball. Ich würde auch nicht sagen, dass wir jetzt zu jedem Fußballspiel immer ein Bier trinken.“ (lacht)


„Leergutannahmestelle“