,,Operncafé’’

Aaron & Milena, Studierende – 200 qm Stadtwohnung im Zentrum – 7 Zimmer Küche, Bad, WC


Aaron und Milena in ihrer WG-Küche

 

Vor ein paar Wochen durften wir Aaron und Milena in ihrer WG in der Innenstadt besuchen. Aaron studiert Medienwissenschaften und Soziologie und ist seit einem Jahr hier. Ursprünglich kommt er aus München und kam über eine Bekannte, die zuvor hier gewohnt hat, in die WG.

.

 

 

Die Wohnung ist seit 25 Jahren eine WG und seit April wohnt die jetzige Konstellation dort. Im Moment wohnen hier sechs Leute, was Aaron nicht als problematisch sieht. Er hat davor in einer 3-er WG gewohnt, kennt also das WG-Leben und meinte, dass die Wohnung groß genug ist, um sich nicht gegenseitig zu stören. Da es eine Mischung aus studierenden und arbeitenden Mitbewohnern ist, sind alle viel unterwegs. Trotzdem dienen die Küche und das Wohnzimmer als Gemeinschaftsräume, die gerne zum Kochen oder für ähnliche gemeinsame Aktivitäten genutzt werden.

 


Das Wohnzimmer der WG.

 

Später kommt Milena dazu, eine von Aarons Mitbewohnerinnen. Sie studiert Theater, Medien und Theaterdidaktik. Ursprünglich kommt sie aus Erlangen und wohnt seit zwei Jahren hier.

 

 

Der wichtigste Gegenstand in der Wohnung ist für die beiden die Espresso- beziehungsweise Kaffeemaschine. Aber Milena hält auch den Reiskocher für sehr wichtig, da der Reis dadurch ‚geiler’ und ‚besser’ schmeckt, was Aaron jedoch nicht sofort bestätigt.

 

 

Ein besonderes Merkmal an der Wohnung sind die Hochbetten, die sich in jedem Zimmer befinden. Auf die Frage, ob es gewöhnungsbedürftig sei jeden Abend und Morgen auf die Betten zu klettern erwidert Milena, dass sie mittlerweile eine gute Technik gefunden hat, um heil runter und hoch zu kommen.

 

 

Aaron betont auch die vielen Sachen, die im Flur hängen. Neben zahlreichen Postern und Bildern der Vorbewohner finden sich viele lustige und kreative kleine Details, wie auf den Fotos zu sehen ist.

 

 

Auch die Lampe über dem Esszimmertisch oder das Plakat (beides aus dem Operncafé) fallen sofort ins Auge. Die WG beinhaltet sozusagen ein Stück ,,Bayreuther Geschichte’’.

 

 

Als den Gegenstand, den sie am meisten hassen nennt Milena die Pizzaschere über die sie uns nach kurzer Verwunderung aufklärt. Wegen der Größe hat sie ständig die Besteckschublade blockiert, was einige WG-Mitbewohner so genervt hat, dass sie in den Flur verbannt wurde.

 

 

Da es sich um eine Altbauwohnung handelt, gibt es auch hier einige Dinge, die im Alltag stören, wie zum Beispiel der Boiler oder die alten Fenster.

 

 

Das Einzige, was noch fehlen würde ist für Aaron eine Terrasse oder ein Balkon auf den man – zusätzlich zu den vielen Zimmern – ausweichen kann.

 

 

Auch wenn beide glücklich in Bayreuth sind und ihnen der Campus gut gefällt, gibt es einige Dinge, die besser sein könnten. So sind sie sich einig, dass das kulturelle Angebot durch ein Kunstmuseum oder ein Theater mit festem Programm verbessert werden könnte. Milena findet die Exkursionen der Uni und das allgemeine Angebot an Fächern und Kursen gut. Aaron meint jedoch, dass die Auswahl an Seminaren und Vorlesungen in den einzelnen Studiengängen etwas freier zu gestalten sein sollte.

 

 

Als wir die beiden nach einem Erlebnis fragen, welches sie später mal aus ihrer WG-Zeit erzählen würden, wollen sich beide nicht festlegen, da sie sehr viele schöne Abende oder Partys mit ihren Mitbewohnern und Freunden hatten. Sie sind sich einig, dass sie sich am meisten an die jetzige Konstellation und die schöne Zeit erinnern werden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.